Composite-Reparatur unter Vakuumbedingungen - Wie eine Heizmatte den traditionellen Vakuumaufbau überflüssig macht

Artikel, letzte Änderung: , Autor : Jana Könekamp

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Ein Vakuumaufbau ist essentiell für eine hoch-qualitative Composite Reparatur, sei es am Rotorblatt in der Windenergie oder in der Luft- und Raumfahrt. Doch der Aufwand eines Vakuumaufbaus ist nicht zu unterschätzen. Bei den Vakuum-Heizmatten von msquare ist der Vakuumaufbau bereits in der Heizmatte integriert. Das gewährleistet eine Reparatur unter idealen Druckbedingungen ohne der Notwendigkeit eines separaten Vakuumaufbaus. Die Heizmatte ermöglicht selbst Composite-Reparaturen bei schlechten Wind- und Wetterverhältnissen, wo bislang die Reparatur aufgrund der extremen Bedingungen abgebrochen werden musste.

Was macht es für einen Unterschied ob Composites wie zum Beispiel CFK oder GFK Strukturen unter Vakuumbedingungen repariert werden?

In den Reparaturanweisungen vieler Hersteller ist das Reparieren unter Vakuum vorgeschrieben. Doch ein erfahrener Composite-Techniker mit dem ich spreche, hält nicht viel von diesem Arbeitsschritt: „Wer sein Handwerk beherrscht, kann auch ohne Vakuum ein perfektes Reparaturergebnis erzielen“ – so seine Aussage.

Wer schon einmal einen Vakuumaufbau gemacht hat, weiß dass es deutlich einfacher klingt als es wirklich ist – schließlich muss dabei der Reparaturbereich luftdicht verschlossen werden. Ich habe mich selbst schon bei der Reparatur von CFK Bauteilen versucht. Doch, wie nicht anders zu erwarten, hatte ich als Neuling umso mehr mit den Schwierigkeiten des Vakuumaufbaus zu kämpfen und staunte nicht schlecht wie die Luft durch die unscheinbarsten Fältchen in der Vakuumfolie dringt. Daher auch mein größter Respekt für all die Composite-Techniker die tagtäglich Vakuumaufbauten schaffen, mit perfektionierter Fingerfertigkeit das Tape anbringen und gekonnt die Folie aufkleben. Danke für diese Einblicke in eure Arbeit.

Was wäre aber wenn man auf den Vakuumaufbauverzichten könnte ohne Abstriche bei der Qualität zu machen? Mit den Vakuum-Heizmatten von msquare ist genau das möglich. Reparieren von Compsoite bzw. Aushärten von Harzen unter Vakuumbedingungen aber ohne das Anbringen eines Vakuumaufbaus.

Dafür sind in den Rand der Silikon-Heizmatte Kanäle eingearbeitet und die Oberfläche der Heizmatte ist strukturiert wie ein Breather. Eine Vakuumpumpe entfernt die Luft durch die Kanäle, dabei werden die Ränder der Heizmatte an die Composite Oberfläche gepresst so dass die Reparaturstelle luftdicht versiegelt und der erforderliche Druck aufgebaut ist. Die Reparatur findet unter Vakuumbedingungen statt ohne, dass ein Vakuumaufbau im herkömmlichen Sinne erzeugt wurde. Das ist deutlich schneller und effizienter und überzeugt vor allem im Handling.

Aufgrund der herausragenden Flexibilität der msquare Heizmatten können auf diese Weise auch stark-gekrümmte Formen wie man sie häufig in der Luftfahrt oder in der Windenergie findet, behandelt werden. Die Heizmatten mit Vakuumfunktion sind bereits ab einer Größe von 30 x 30 cm - beheizter Fläche - erhältlich.

Auch unter extremen Einsatzbedingungen haben die Vakuum-Heizmatten bereits überzeugt. Ein Anwender aus der Windenergie berichtet, dass bei Rotorblattreparaturen unter widrigsten Wind- und Wetterverhältnissen allein die Heizmatten mit Vakuumfunktion eine Reparatur überhaupt erst möglich gemacht haben, was dem einfachen Handling zu verdanken sei.

Reparaturen über Nacht können mit der Vakuum-Heizmatte bedenkenlos durchgeführt werden. Anhand eines integrierten Temperatursensors werden Temperaturschwankungen an der Oberfläche der Heizmatte zuverlässig nachgeregelt und eine konstante Temperatur für den Reparaturvorgang sichergestellt. Bedient wird die Heizmatte über die easyHeat App bequem vom Smartphone, Tablet oder PC.

Klingt interessant? Gerne machen wir auch dein Leben einfacher - Heizmatte und Heizregler können unverbindlich getestet werden.

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