Artikel SLF Oberflächentechnik GmbH

DIN EN ISO 9001:2015 Zertifizierung

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SLF Oberflächentechnik erhält DIN EN ISO-Zertifikat

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Unsere Qualitätspolitik ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Um die Qualität unserer Anlagen und unseres Service jederzeit sicherzustellen, haben wir im Unternehmen ein verbindliches Qualitätsmanagement aufgebaut.


Wir freuen uns, unseren Anspruch durch die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 durch den TÜV Rheinland im Juni 2022 nun auch gegenüber unseren Kunden belegen zu können!


Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite www.slf.eu.


Unser neuer Hallenkran ist da!

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Um die Produktivität und Flexibilität am Standort in Emsdetten zu erhöhen, haben wir uns einen zusätzlichen Hallenkran gegönnt.

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Unser neuer Hallenkran ist da!

Er dient als Ergänzung zu den bereits seit 2016 im Einsatz befindlichen Hallenkränen und trägt zur Optimierung des Fertigungsprozesses bei.

Mit dem zusätzlichen 10 Tonnen Hallenkran und den zwei Laufkatzen können die Komponenten für #Strahl- und #Lackieranlagen bequem und effizient befördert werden. Derzeit ist unsere Fertigung mit zehn #Hubarbeitsbühnen, diversen #Strahlraum Komponenten und einem ReCo-Blaster® weitestgehend ausgelastet.

Unser besonderer Dank gilt hier der Firma Willmes Fördertechnik die als ABUS-Werksvertretung den neuen ABUS Hallenkran termingerecht geliefert hat.


Das SLF Kundenmagazin 2020

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Das neue SLF Kundenmagazin ist da!

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Das neue SLF Kundenmagazin ist da!

Wir berichten in dieser Ausgabe über die von uns realisierten Projekte weltweit und stellen Ihnen neue Produkte wie das #Lackierportal ReCo-Painter® vor.

Lesen Sie spannende Interviews mit Kunden, sowie Erfahrungsberichte unserer Verkaufsingenieure und Projektleiter.

Interesse geweckt? Unser Kundenmagazin finden Sie exklusiv in der #BESSERLACKIEREN und auf unserer Website.


SLF Oberflächentechnik unterstützt die Energiewende

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SLF Oberflächentechnik unterstützt den #VW-Werksumbau für #EAutos in Zwickau

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Werksumbau der Umwelt zu liebe

Neben bereits realisierten kleineren Aufträgen für VW Sachsen, konnte nun ein großer Auftrag für unser Korrosionsschutzzentrum in Mühlau bei Chemnitz akquiriert werden. Hierbei handelt es sich um den Umbau der Halle 6 zur Fertigung des Volkswagen ID3. Das Auftragsvolumen erstreckt sich hierbei um die Beschichtung von ca. 9000m² Stahlbau mit einem innovativen 2k PUR Einschichtlack. Der Farbbedarf wird allein bei diesem Auftrag bei ungefähr 5000kg liegen.

Eine besondere Herausforderung stellt bei diesem Auftrag die Terminschiene dar. So stehen für die Beschichtung und Montage der 9000m² nur 20 Tage zur Verfügung. Auch logistisch wird dieser Auftrag alles von uns abverlangen, so ist binnen kürzester Zeit die Anlieferung, Abholung und Zwischenlagerung von jeweils 37 LKW`s neben dem normalen Tagesgeschäft zu koordinieren.

Foto: Credit: imageBROKER / Alamy Stock Photo


SLF Corona-Spendenaktion

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Zur Bekämpfung der #Corona-Krise spendet SLF Atemschutzmasken, Schutzanzüge und Schutzbrillen an den Krisenstab des Kreises Steinfurt.

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Zeichen setzen und helfen

Wir, von der SLF Oberflächentechnik GmbH in Emsdetten, wollen bei der Bewältigung der Corona-Krise unseren Beitrag leisten und haben heute dem Krisenstab des Kreises Steinfurt unsere Spenden übergeben. Unser Corona Hilfspaket enthält Atemschutzmasken der Güte FFP2, Ganzkörper Einweg- und Chemikalienschutzkleidung sowie Schutzbrillen, die Feuerwehrkräfte des Logistikzuges der Feuerwehr Kreis Steinfurt bei uns abholten.

„Mit dieser Spende wollen wir ein Zeichen setzen und mit gutem Beispiel vorangehen“, berichtete unser kaufmännischer Geschäftsführer, Christian Gaidies, im Interview. Wir reagieren damit auf die aktuellen Engpässe in den Versorgungsketten von Schutzkleidungen und werden auch weiterhin alle nötigen Maßnahmen zum Kampf gegen Corona ergreifen. „Das Wohl unserer Mitarbeiter, Geschäftspartner und Mitmenschen liegt uns sehr am Herzen“, ergänzte unser technischer Geschäftsführer Michael Bahlinghorst. Bei der Gelegenheit möchten wir auch noch einmal allen Personen danken, die in sogenannten systemrelevanten Berufen für uns alle da sind.

Euer SLF Team


SLF Ente geht auf Weltreise – Teil 1 Einsatz in Neuseeland

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#Montage-/Serviceeinsatz vor Ort beim Kunden. Dieses Mal ging es nach Neuseeland.

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Montage-/Serviceeinsatz an einer #Strahlanlage in Neuseeland

Weltweit ist das SLF-Montage-/Serviceteam Ansprechpartner für seine Kunden. In diesem Fall flog unser Servicetechniker und Richtmeister nach Neuseeland. Dort haben wir für unseren Kunden eine Strahlanlage installiert, in der auch das Spritzverzinken möglich ist. Dafür wird mittels automatischer Folienabrollung der Gitterrostboden und das darunter befindliche Strahlmittel Rückfördersystem bedeckt.

Unsere SLF-Ente reist mit

Unsere Richtmeister und Servicetechniker montieren unsere Anlagen, nehmen diese in Betrieb und führen regelmäßig Wartungen durch und das weltweit! Damit bieten wir unserem Kunden größtmögliche Sicherheit für eine technisch und wirtschaftlich einwandfrei funktionierende Anlage. Unsere Monteure haben im Rahmen Ihrer Dienstreisen schon das ein oder andere Fernziel zum Teil Traumziel bereisen dürfen. Immer mit von der Partie ist unsere SLF-Ente, die unsere Monteure bei ihrer Arbeit tatkräftig unterstützt und ihnen auf der Reise ein wenig Gesellschaft leistet.

Starke Exportquote

SLF ist stolz darauf, eine Exportquote von 50% vorweisen zu können. Ob in Südamerika, Neuseeland, China, Russland oder Indien, kein Weg ist unserem Montage-/Serviceteam zu weit.


Die Lackieranlage erstrahlt im neuen Glanz dank SLF Hubarbeitsbühnen

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Nach kurzer Montagezeit vor Ort haben wir unserem Kunden Liebherr-France SAS im französischen Colmar zwei Scherenhubarbeitsbühnen zum Betrieb übergeben.

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Nahezu jede Position erreichbar

Es handelt sich hierbei bereits um den zweiten Auftrag im Geschäftsbereich der Hubarbeitsbühnen, den wir im elsässischen Werk erfolgreich abschließen konnten. War es vor zwei Jahren eine vertikale brückengeführte Bühne für den Einsatz in einer Waschkabine, so stand nun die nachträgliche Ausstattung der bestehenden Lackierkabine an. Zum Einsatz kamen wandgeführte Scherenhubarbeitsbühnen. Diese zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass vom Bühnenkorb aus nahezu jede Position in der Kabine erreicht werden kann. So lässt sich die Bühne beispielsweise dank der Scherenfunktion bis zu 4m in Richtung Kabinenmitte hinein verfahren, was optimale Lackierergebnisse durch ideale Positionierung des Lackierers zum Bauteil ermöglicht. Die Sicherheitseinrichtungen entsprechen dem neusten Stand der Technik und erfüllen im höchsten Maße die geltenden Vorschriften zur Unfallverhütung.

„Alte“ Kabinen kann man auch ausrüsten

Die SLF Scherenhubarbeitsbühne ist ein vielfach bewährtes Produkt aus dem Hause SLF, welches in vielen Anlagen rund um den Globus im Einsatz ist. „Eine besondere Herausforderung war die Integration der neuen Anlagenkomponenten in die bestehende Kabine.“, weiß Lothar Haase, Projektleiter und Sachverständiger für Hubarbeitsbühnen, zu berichten. Immerhin ist die bestehende Kabine schon über 20 Jahre im Einsatz und war ursprünglich nicht für zusätzliche Lasteinleitungen ausgelegt. Durch intensive Planung und geschickte Detaillösungen konnte die Stahlkonstruktion der Kabine verstärkt und um die nötigen Schienen erweitert werden.

Ein Oldtimer mit modernen Arbeitsbühnen

Das erfolgreich abgeschlossene Projekt bei Liebherr zeigt, dass nicht immer gleich die gesamte Kabine erneuert werden muss. „Es genügt manchmal auch, einen noch gut funktionierenden „Oldtimer“ mit moderner Anlagentechnik aufzuwerten, um den letzten Stand in Sachen Arbeitssicherheit für die Mitarbeiter zu erfüllen. Das führt schließlich auch zu Steigerung von Qualität und Produktivität.“, stellt Mickael Billon, verantwortlich für die Oberflächentechnik bei Liebherr-France, begeistert fest.


VR-Visualisierung nun auch im Maschinenbau!

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Die Virtual Reality Technologie macht rasante Fortschritte und wird aufgrund der fallenden Preise immer attraktiver. Wir haben uns das nun einmal selber angeschaut und erste Eindrücke sammeln können.

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VR-Lösung für industrielle Anwendungen

Es fängt an mit einer Idee, die es gilt, möglichst reell und preisgünstig für unsere Kunden umzusetzen und darzustellen.  Mit der VR-Technik können Produkte, sogar ganze Anlagenkonzepte,  bis ins kleinste Detail getestet und erlebt werden, ehe sie „existieren“, berichtet Herr Arnold Flothmann, Verkaufsleiter für Strahlanlagen bei SLF.

Die immer leistungsfähigere Performance der VR-Hardware lässt Träume Wirklichkeit werden. Somit könnten wir in Zukunft das Entwicklungsrisiko deutlich minimieren und Transparenz in das Verständnis von komplexen Strahlanlagen, Lackieranlagen und Hubarbeitsbühnen bringen.

Wir bleiben für Sie am Ball….


Neuer Anlagenfilm - Lackieranlage für kollaborative Roboter

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Unser Kunde TQ-Systems GmbH stellt an dem Standort Seefeld bei München Produkte für die industrielle Automation her, darunter ein mit dem deutschen Zukunftspreis ausgezeichneter Roboterarm.

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Kurzcharakteristik der Lackieranlage

 

Die Anlage besteht aus einem Power-&-Free-Fördersystem, einer Lackierkabine, einer Abdunstzone, einem Trockner, einer Abkühlzone und einem eingehausten Aggregateraum sowie Lackversorgung. Nach dem Einhängen des Roboters in das Power-&-Free-Fördersystem verfährt dieser in die verglaste Lackierkabine. Die Lackierung erfolgt noch manuell, erste Vorbereitungen zur späteren Roboterisierung wurden schon heute berücksichtigt. Die Aufnahme des Oversprays erfolgt zweistufig und erreicht durch in der Seitenwand eingelassene Filter sowie Farbnebelabscheider einen Abscheidegrad von 99 %. In der Abdunstzone unmittelbar nach dem Lackiervorgang trocknen die frisch lackierten Teile für ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur.

Im angrenzenden Umlufttrockner werden die Roboter nun bei max. 60 °C getrocknet und über das optimal auf den Arbeitsablauf abgestimmte Power-&-Free-Fördersystem in die Kühlzone transportiert. Konzipiert als geschlossene Kabinenkonstruktion, werden die Bauteile hier mit Frisch- bzw. Umluft mittels Diagonaldurchlüftung umströmt. Dieses effiziente Abkühlen der Lackoberfläche ermöglicht eine direkte Weiterverarbeitung des Roboters.

 

Besonderheiten dieser Anlage

 

Das realisierte Gesamtkonzept übersteigt den üblichen Rahmen von Lackieranlagen und wurde sehr effizient in das Produktionskonzept des Elektronikkonzerns integriert. Um potenziellen Kunden die Herstellung der kollaborativen Roboter im Detail  zu präsentieren, wurden die Lackierkabine sowie die Abdustzone großzügig verglast. Die ausgeklügelte zentrale Steuerung kann auch via iPad eingesehen  werden, und sämtliche Prozessschritte bzw. Parameter werden online dokumentiert.

 

Warum SLF?

 

Unser Kunde bekommt nicht nur eine Anlage von uns geliefert, die wirtschaftlich ist, sondern auch unsere vollste Unterstützung über die ganze Projektphase hinweg. In unserer Zusammenarbeit mit unserem Kunden legen wir großen Wert auf Transparenz und Effizienz für eine reibungslose Abwicklung. Auch nach der Abnahme kann sich unser Kunde auf uns als kompetenten Ansprechpartner in Sachen Oberflächentechnik verlassen. Doch wirklich entscheidend ist, was sagt der Kunde? Im Anlagenvideo erfahren Sie mehr.

 

Was sagt der Lackierer?

 

Stefan Hanfels, Lackierer bei TQ-Systems, berichtet: „Es ist ein sehr angenehmes Arbeiten hier drinnen, ergonomisch perfekt gelöst, leicht zu reinigen, leicht zu bedienen, also für den Lackierer eigentlich die perfekte Kompaktlösung“.

 

Um Ihnen einen besseren Einblick in diese Anlage zu verschaffen, möchten wir Ihnen auf unserer Website wie auch auf unserem YouTube Kanal den dazugehörigen Anlagenfilm präsentieren.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Kunden TQ-Systems für die tolle Unterstützung!

 

 

 

 

 

 


Energiesparende Oberflächentechnik aus dem Hause SLF nun auch in Peru

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Eine neue kombinierte Spritz- und Trockenkabine L x B x H (18 m x 6 m x 5 m) aus dem Hause SLF reist nach Peru.

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Lackieren und trocknen an Ort und Stelle!

 

Als Teil einer Unternehmensgruppe mit mehreren Standorten in Lateinamerika und Australien hat sich INDELAT auf die Herstellung und Beschichtung von Produkten für verschiedene Industriezweige, insbesondere den Bergbau, spezialisiert.

Eine neue kombinierte Spritz- und Trockenkabine L x B x H (18 m x 6 m x 5 m) aus dem Hause SLF, die speziell für die verschiedenen von INDELAT hergestellten Produkte konzipiert wurde, ermöglicht das Lackieren und Trocknen der Werkstücke in ein und derselben Kabine. Dies bedeutet einen erheblich reduzierten Zeitaufwand beim Bearbeitungsprozess. Auch die sektionale Belüftung mit Personenerkennung, welche beachtliche Energieeinsparungen erzielt, und sich bereits bei vielen unserer Kunden bewährt hat, kommt hier zum Einsatz.

Ein spannendes Projekt in einem vielfältigen Land mit jahrtausendealte Traditionen. Wir bedanken uns bei unserem Kunden für die tolle Zusammenarbeit!


Die Maus in unseren Lackierkabinen!

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Anlässlich einer Ausgabe der Sendung mit der Maus über die Herstellung des ICE 4 in Breslau fanden die Dreharbeiten auch in den Lackierkabinen von SLF statt.

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Nach außen hin performt der #Lack!

 

Ein ICE muss viel aushalten. Da der ICE unter anderem Wind und Wetter ausgesetzt ist, bedarf es einer langlebigen Korrosionsbeständigkeit. Der Beschichtungsprozess, der nach dem Strahlen erfolgt, wurde von der Sendung mit der Maus in den von uns gebauten Lackierkabinen in Bild und Ton festgehalten.

Schutz vor dem "Rostfraß"

Ob Stahlkonstruktionen, Industrieanlagen oder Fahrzeuge und Maschinen, in vielen Bereichen bleibt der Korrosionsschutz ein wichtiges und globales Thema. Jeder Anwendungsfall bringt ein bestimmtes Beschichtungssystem mit sich, so finden wir im On- und Offshore andere Lösungen für den Korrosionsschutz wie in der Schienenfahrzeugbranche.


Ein Interview anlässlich der PaintExpo 2020

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Was bringt die Zukunft der industriellen Lackiertechnik? Welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen? Andre Felchner, Verkaufsleiter Lackieranlagen, SLF Oberflächentechnik GmbH, zeigt Trends und Lösungen in einem Interview auf.

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#Trends und Lösungen der industriellen #Lackiertechnik, die PaintExpo fragt nach

 

Was sind Ihrer Meinung nach derzeit die größten Herausforderungen für Lackierunternehmen und Lohnbeschichter?

Die Beschichterbranche unterliegt einem starken Preisdruck. Daher  stellen die Produktionskosten einen immens wichtigen Faktor dar und unterliegen einer kontinuierlichen Prüfung. Bei der Neukonzeption gilt es, ein Konzept zu erstellen, das eine max. Flexibilität in Bezug auf die Bearbeitung des Teilespektrums gewährleistet. Dabei gewinnt das Erreichen von ständig steigenden Qualitätszielen sowie das Erreichen der Durchsatzziele immer mehr an Bedeutung. Die eigentliche Herausforderung stellt hierbei die Anlagenkonzeption dar, die den Kunden überzeugen muss, sowohl im Hinblick auf die Betriebskosten als auch hinsichtlich der Investitionskosten.

Wo liegen aus Ihrem Blickwinkel betrachtet die besten Möglichkeiten, um Lackierprozesse zu optimieren?

Der optimale Lackierprozess ist von vielen Faktoren abhängig. Unter Berücksichtigung der angestrebten Durchsatzzahlen, des Bauteils und dessen Eigenschaften und vor allem der angestrebten Zielqualität (optisch oder/und funktional), ist das Zusammenspiel von Lackmaterial und Anlagentechnik sehr entscheidend. Je genauer diese Faktoren aufeinander abgestimmt werden, umso besser ist das Beschichtungsergebnis.

Welche Trends zeichnen sich in Ihrem Bereich in der industriellen Lackiertechnik ab?

Die wesentliche Entwicklung lässt sich in einem Wort zusammenfassen: „Effizienzsteigerung“. Der Begriff ist in den letzten Jahren schon sehr stark strapaziert worden, allerdings ist er aus meiner Sicht sehr treffend, insbesondere bei der industriellen Lackiertechnik. Es wird aktuell sehr viel über Automatisierung nachgedacht und das bei Prozessen, bei denen man es noch vor fünf Jahren für ziemlich abwegig gehalten hatte. Beispiele hierfür sind das robotisierte Beschichten von Bauteilen mit Losgröße 1 oder auch robotisierte Schleifprozesse an Großbauteilen.

Welche Entwicklungen/Lösungen bietet Ihr Unternehmen für diese Trends?

Wir haben die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit unseren Kunden, auf deren Bedarf zugeschnittene Anlagenkonzepte zu erarbeiten. Dank der innovativen Ausrichtung unseres Unternehmens, können wir auf ein breites Portfolio zurückgreifen. Dies ermöglicht uns, für individuelle Anforderungen die passenden Lösungen zu finden, ganz gleich ob für manuelle oder auch robotisierte Prozesse.

Welche Bedeutung hat die PaintExpo für Ihr Unternehmen?

Als Kommunikations- u. Netzwerkplattform hat die PaintExpo für uns einen sehr großen Stellenwert. Die Qualität der gewonnenen Kontakte ist überdurchschnittlich gut, schon alleine deshalb ist die PaintExpo für uns so wertvoll.


Ergonomie und Sicherheit

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Neue vertikale #Teleskop-Hubarbeitsbühne für die Oberflächenbearbeitung von Großbauteilen

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Neue vertikale Teleskop-Hubarbeitsbühne für die Oberflächenbearbeitung von Großbauteilen

 

Eine leicht zu bedienende, frei in einer Kabine verfahrbare, Hubarbeitsbühne erhöht die Flexibilität und Produktivität deutlich bei der Behandlung von Großbauteilen unabhängig davon, ob es sich um das Vorbehandeln im Sinne von z.B. Entfetten, Spachteln, Schleifen, Strahlen oder das Lackieren handelt.

In diesem konkreten Anwendungsfall ging es darum, große Bauteile für Baumaschinen mittels Hochdruckreiniger in einer eigens dazu zu errichtenden Vorbehandlungskabine mit der beachtlichen Größe von 16 x 7 x 9 m (L x B x H) zu entfetten.

Die im Produktportfolio von SLF vorhandenen wandgeführten Scheren- und Schwenk-Hubarbeitsbühnen in verschiedenen Bauausführungen erwiesen sich für diesen Bedarfsfall als nicht geeignet.

 

Eine Bühne für alle Fälle

 

Die Lösung bestand in der von SLF neu entwickelten Vertikal-Teleskop-Hubarbeitsbühne. Die Bühne ist nicht an der Wand fixiert, sondern wird ähnlich eines Hallenkrans von einem Portal-Schienensystem geführt, welches es erlaubt, den Bühnenkorb von der Decke hängend längs und vermittels einer Katze quer in der Kabine zu verfahren. In Verbindung mit dem Teleskophub und einer um fast 360° möglichen Schwenkbarkeit kann der Bühnenkorb nahezu jede Arbeitsposition in der Kabine erreichen. Zudem zeichnet sich die Bühne durch eine kompakte Bauweise aus, weil der Bühnenkorb an der Teleskopachse seitlich und nicht unterhalb positioniert ist und dadurch wenig Raum oberhalb der Kranbrücke benötigt wird.

Die Verfahrgeschwindigkeiten betragen in der Längs- und Querrichtung ca. 10 m/min und in der Vertikalrichtung ca. 3,7 m/min. Den Antrieb übernehmen Getriebebremsmotoren.

Der Bühnenkorb  besteht aus verwindungssteifen Hohlprofilen. Durch sein stabiles Geländer mit einer selbstschließenden vollwertigen Zugangsöffnung, seine Sicherungseinrichtungen für den Werker und die Bühne selber entspricht die vom TÜV baumustergeprüfte Hubarbeitsbühne den Anforderungen an eine aktive Unfallverhütung.

In diesem Bedarfsfall kann die Bühne bis zu 4,9m hohe Bauteile überfahren. Die oberste Plattformhöhe liegt bei 5,2m. Der Bühnenkorb mit einer Bewegungsfläche von 700 x 850 mm ist für eine Person und eine Nutzlast von 200 kg großzügig dimensioniert.

Sowohl die elektrischen Fahr- und Hubantriebe wie auch die gesamten Bedienelemente sind auf den Einsatz in einer Hochdruckreinigungskabine ausgelegt, also insbesondere gegen Feuchtigkeit geschützt. Deshalb besteht der Boden des Bühnenkorbes aus einem Gitterrost, damit sich hier kein Wasser ansammeln kann.

Ein wichtiges Detail im Rahmen einer solchen Vorbehandlungskabine sind auch die zu erwartenden Temperaturen. Im Einsatz kann die Umgebungstemperatur bis zu 40° C betragen. Dank einer möglichen Abschaltung in den stromlosen Zustand darf die Temperatur in der Kabine sogar bis zu 60°C betragen. Das bedeutet, dass die Bühne zum Trocknen in der Kabine verbleiben kann.

 

Bedienung im Korb und vom Boden

 

Die Steuerung der Hubarbeitsbühne erfolgt während des Arbeitsprozesses durch den Werker im Bühnenkorb über Fußschalter, wodurch er seine Hände frei hat. Ein in der Zusatzausstattung vorhandenes Bedientableau (Flursteuerung) ermöglicht eine Steuerung der Bühne vom Boden aus.

Damit ist die neue Hubarbeitsbühne ideal für die Oberflächenbehandlung von Großbauteilen geeignet. Die Arbeit der Werker wird erleichtert, flexibler und sicherer gemacht und gleichzeitig wird die Produktivität erhöht.


IPS2019 endet erfolgreich!

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#Innovation und #Automation geben den Ton an auf der Messe für die Profil- und Blechbearbeitungsindustrie.

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Hohe Nachfrage gibt Rückenwind

 

Nach mehreren Tagen ist die IPS 2019 sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Auf Seiten der Aussteller und der Besucher zeigte die IPS in diesem Jahr wieder ein hohes Maß an Internationalität als auch Nationalität und bringt damit die Oberflächentechnik auf die Überholspur.

 „Das Fachpublikum zeigte sich sehr zufrieden“, berichtet Heinz Thomas Helbing, Vertriebsingenieur bei SLF „Im Detail informierten wir viele Besucher über unseren Strahlroboter ReCo-Blaster®, ganze Lackierlinien sowie über ideale Vorbehandlungsprozesse, hohe Nachfrage erfreuen sich automatisierte und vernetzte Anlagen.“

Automatisierung bleibt einfach im Trend:

Das Aufgebot für automatisierte Vorbehandlungsprozesse in dem Bereich Strahltechnik heißt bei uns ReCo-Blaster®. Dieser Strahlroboter wurde von uns entwickelt, um das Strahlen von Werkstücken, insbesondere von großen Serienteilen, effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten. Sie erhalten nicht nur eine erhebliche Humanisierung der Strahlarbeiten, sondern bekommen auch bessere Oberflächenergebnisse bei gleichzeitig erheblich höherer Flächenleistung geliefert.

Herzlichen Dank an alle, die diese Messe möglich gemacht haben.